werkstatt
ATEX-NSR Motorsportteam GmbH
Langes Feld 2
06618 Prießnitz
am: 05.02.2012 um 17:25 Uhr

Motorsport-Geschichte

ATEX-NSR Team- und Firmengeschichte

Unsere Motorsportkarriere begann 1980 mit der Teilnahme an nationalen Motorradrennen. In der Klasse bis 150ccm starteten wir noch mit einem Serienmotorrad. Für die 250ccm Klasse entwickelten wir hingegen eine reinrassige Rennmaschine , mit speziellem von mir konstruierten Zylinder, welche folgende Spezifikationen besaß: -1 Zylinder, 54 PS und eine Vmax von 250km/h.
Der 2. Platz in der Gesamtwertung der 150ccm Klasse ( 1984 ) und die sehr guten Platzierungen nach dem Einstig in die 250ccm Klasse ab 1985 sorgten für einen stark wachsenden Bekanntheitsgrad. Auch an internationalen Veranstaltungen nahmen wir erfolgreich teil, bis zu einem schweren Unfall auf dem Sachsenring 1986.
Nach einjähriger Verletzungspause wechselten wir 1987 zum Automobilrennsport mit der legendären "Rennpape" ( Trabant ).
(BILD links)Der alte Sachsenring 1987. Die Start- und Zielgerade ist der einzige Streckenteil welcher sich noch in der heutigen neuen Strecke wiederfindet.
Der erste Auftritt 1990 auf dem Nürburgring -wir mit Startnummer 32
1992 und 93 errang unser Team den Gesamtsieg des Trabant - Racing - Cup´s. Manche mögen jetzt lächeln und sagen Trabant .... , aber stellen Sie sich vor eine Serie in welcher alle das gleiche Grundmaterial haben aus welchem sie einen Rennmotor bauen können. Unser grandioser Erfolg war nur durch die Feinarbeit im Tuningbereich und eine beispielhafte Zusammenarbeit des Teams möglich



Aus einem Serien-Trabant mit 600ccm, 26 PS und einer Höchstgeschwindigkeit von 110km/h entwickelten wir einen Tourenwagen mit 600ccm, 81 PS und einer Spitzengeschwindigkeit von 195 km/h
Mit der politischen Wende vollzog sich auch eine Wende der Automarke sowie der Serie. Zur Vorbereitung auf den ADAC-GT-Cup absolvierten wir 1994 einige Gastläufe in der DTC auf Citroen. Gleichzeitig begannen wir mit der Entwicklung zweier Renn-Opel-Calibra für den Einsatz im ADAC-GT-Cup 1995.


Technische Daten

Typ Opel-Calibra 16V Opel-Calibra 16V TURBO
Hubraum 2,0 Liter 2,0 Liter
Zylinder 4 4
Leistung 245 PS 275 PS
Antrieb Front Allrad
Vmax je nach Getriebeübersetzung
250- 270 km/h
ca 275 km/h
Dregzahl max. 7500 U/min offen


Beide Fahrzeuge sind mit folgenden Sicherheitsstandarts ausgrüstet:
Sicherheitszelle ( Rennsportkäfig ), Feuerlöschanlage, Sicherheitstank, Rennsportsitz, Sechs-Punkt-Gurt



1995 nahm unser Team mit 2 Fahrern - Ich , Peter Nickel, und Gunner Beer - am ADAC-GT-Cup teil. Gunner Beer verpflichteten wir als Gastfahrer, um von seinen Erfahrungen als Vorjahresmeister zu profitieren. Als Hauptsponsor konnten wir PENTAX ( Fotoausrüstungen ) für uns gewinnen.
Vorstellung des Teams beim Neueinstieg in den ADAC-GT-Cup







Trotz des Neueinstiegs in diese Rennserie konnte ich mit dem Turbo-Allrad-Calibra den 14.Platz von 38 Fahrern in der Gesamtwertung der Division 2 erfahren.
Da noch viel Potenzial vorhanden war, arbeitet unser Team 1996 immer konsequenter, speziell die Motorentwicklung wurde noch intensiver betrieben als zuvor. So gelang es uns den 11. Platz der Gesamtwertung zu erringen.







1997 konnten wir die Früchte der Vorjahre ernten, und erfuhren schließlich den 6. Platz der Gesamtwertung.


Da die Offiziellen des ADAC den Wegfall des GT-Cup 1998 zu spät bekanntgaben, war es uns nicht möglich breits im selben Jahr den Wechsel in eine neue Klasse zu vollziehen.Deshalb nutzen wir dieses Jahr für die Vorbereitungen für die kommenden Saison.



Parallel dazu nahmen wir an einigen Veranstaltungen des Divinol-Cup´98 teil und belegten mit unserem Calibra 16V,trotz erheblichen Übergewicht im Vergleich zu den anderen Konkurrenten, in Hockenheim den 2. Platz.



In der Winterpause konstruierten wie ein neues Auto, was dem neuen Reglement gerecht wurde. Ab Sommer ´99 brachten wir dieses Auto dann zum Einsatz im Divinol-Cup. Und konnten auf Anhieb erste und zweite Pläte belegen.Im Jahre 2000 setzten wir unsere Einsätze im Divinol-Cup fort. Jedoch nun nicht mehr als Gaststarter sonder als gelistetes Team. Die Konkurenz wurde härter , wir konnten dennoch sehr gute Plazierungen erfahren. Und waren zum Saisonende zweiter in der Gruppe H ( bis 2000ccm ).

Die Saison 2001 wurde durch eine Umstruckturierung unserer Firma und dem Neuerwerb mehrere Motorbearbeitungsmaschinen und des Prüfstandes pausiert. In dieser Zeit reiften viele neue Ideen in unsere Köpfen welche jetzt im Rennwagen der 2002 Saison umgesetzt werden.

Ihr
Peter Nickel
Teamchef